Die Laptop – Frau

Ich bin jetzt schon die dritte Woche in Edinburgh und 2 Monate und 10 Tage von zu Hause weg. Ja, ich mache das wie Robinson Crusoe. Die Wand an meinem Hostel-Bett ist jetzt eine einzige Strichliste. Was ich eigentlich sagen will, ist, dass ich seit zweieinhalb Wochen nach Jobs suche. Das heißt, ich sitze die ganze Zeit von Früh bis Abend vor meinem Laptop und überarbeite meinen Lebenslauf, suche Angebote im Internet und bewerbe mich. Wenn ich dann nicht gerade draußen herum laufe und Bewerbungen in den Läden abgebe, bin ich im Hostel vor meinem Laptop. Da bin ich auch schon bekannt, als die Laptop-Frau, da ich jeden früh mit meinem Laptop zum Frühstück auftauche und über den ganzen Tag an diesem einen Platz sitze, um am Abend wieder in mein Zimmer zu verschwinden. Sehr guter Plan eigentlich. Es ist gut, dass ich mich damit so intensiv beschäftige, aber auf der anderen Seite verpasse ich auch viel. Glaub ich. Ich weiß nicht mehr, was da draußen los ist. Haben wir noch September? – kleiner Scherz!

Ich muss da eine Balance finden zwischen Bewerbungen, Wohnungen (nach der suche ich nämlich auch) und Freizeit. Aber jetzt ist wieder dieses MUSS da, dass hinter jeder Ecke lauert. Dieses deutsche „…aber du musst doch…“. Ich weiß, dass ich wieder arbeiten muss, um Geld zu verdienen. Das weiß ich. Ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen. Wer mich kennt, weiß auch, dass ich sehr vernünftig bin und schon immer war. Vielleicht aber auch zu vernünftig.  Vielleicht ist es jetzt mal an der Zeit, dem Teufel auf meiner Schulter mehr Platz zu machen. Ich weiß es nicht. Da kann mir auch keiner helfen und da soll sich auch keiner einmischen. Es ist mein Leben. Ich kenne mich am besten und ich höre jetzt mal auf mich. Und mein ich sagt: „Ich muss über Alles nachdenken. (Boah, da ist es schon wieder das Vernünftige…mein Gott, bin ich vernünftig.)

Aber da bin ich einmal mehr bei einem Spiel auf meiner Reise. Wenn das so weiter geht, kann ich bald meine eigene Spielesammlung produzieren lassen. Das Spiel heißt: „1,2 oder 3!“ – Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht an geht! Und wenn diese kleinen Kinder auf ihr Bauchgefühl hören können, auf dem richtigen Feld stehen und damit eine tolle Klassenfahrt gewinnen können. Dann kann ich das auch! Eine Klassenfahrt nur für mich. Haha. So, aber ich denke jetzt erst einmal nach. Wenn ihr wissen wollt, ob für mich das Licht angeht, dann schaut in ein paar Tagen nochmal hier nach. Und wenn ihr wissen wollt, was entsteht, wenn man zu lange am Laptop oder im Hostel sitzt, dann lest übermorgen den nächsten Beitrag.

Bis dann!

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Tischlein Deck Dich

Eines meiner Lieblingsmärchen früher war „Tischlein Deck Dich“, was mir meine Oma ganz oft vorlesen musste. Die drei Burschen sind gezwungen hinaus in die Welt zu gehen, da der Vater sie raus schmeißt und mehr einer Ziege traut als seinen Söhnen. Dann geht jeder seinen Weg, erlernt ein Handwerk und kommt letztendlich mit einem Geschenk zurück nach Hause. Die Ziege ist weg, der Vater entschuldigt sich und alle vertragen sich wieder und sind glücklich. So eine grobe, aber wirklich ganz grobe Zusammenfassung.

Mhm…die ziehen hinaus in die Welt – Check!  Die suchen nach einem Handwerk – Check!  Mhm…von der Theorie würde also nach meiner Handwerkssuche, oder auch Jobsuche genannt, ein Geschenk kommen. Welche Geschenke gab es denn? Lasst uns mal überlegen. Das Tischlein, was sich mit vielen köstlichen Leckereien deckt. Da müsste ich nicht mehr zu Lidl oder anderen Supermärkten gehen. Sehr praktisch. Da bestünde aber auch die Gefahr, dass ich zu viel esse. Denn ich esse sehr gerne. Was gab es noch? Den Knüppel aus dem Sack! So was, wie ein Bud Spencer für unterwegs. Nur handlicher. Sehr verlockend. Keine schlechte Idee, aber da gab es doch noch was…ja, den Esel!

Ja das ist doch mal was. Das könnte ich mir auch gut vorstellen. Zugegeben sehr unhandlich in so einem Hostel, aber man hat jemanden zu reden. Auch, wenn er kein Wort versteht. Das tun andere Leute, mit denen ich rede aber auch nicht immer. Doch da ist auch noch ein großer finanzieller Vorteil. Das kann man nicht leugnen. Ich war immer schon sehr tierlieb.

Zusammenfassend gesagt: Ich wäre an dem Esel interessiert. Kann man sich dafür irgendwo eintragen? So eine Art Reservierungsliste, wie in der Bibliothek, wenn ich auf ein Buch warte.? Wer vertreibt denn überhaupt solche Esel?  Aber der Esel wäre ja dann in Britischen Pfund/ Sterling. Ich bräuchte den dann in der Euro-Version. Sonst muss ich ja noch Geld umtauschen. Obwohl wenn es ein älterer Esel ist, gibt der dann bestimmt Gold. Das wäre ein guter Kompromiss. Damit könnte ich leben. Ja, den würde ich nehmen…!

Sehr trügerisch diese Märchen…

…aber so schön zum Träumen!

Lange nichts mehr gehört, wa…?

Hey Leute,

nach langer Pause melde ich mich endlich mal wieder. Und ihr fragt euch vielleicht, was ist so passiert in den letzten zwei – drei Wochen? Deswegen wird das hier auch ein etwas längerer Text. Aber vielleicht wähle ich eine kleinere Textgröße, damit es nicht zu lang wirkt für euch.

Mitte September haben mich meine Schwester & ihr Freund in Irland besucht. Wir haben uns einen alten Bulli T2 gemietet und sind damit durchs Land gefahren. Es war echt toll. Ich kann das nur weiter empfehlen. Mit einem Mietwagen sieht man einfach das wahre Irland. Mit all seinen Schafen, seinen Kühen und seinen grünen Wiesen. Das ist eindeutig die beste Art über die grüne Insel zu reisen. Nachdem wir dann, ich weiss nicht wie viele Kilometer geschrubbt hatten, mussten wir uns nach zwei Wochen wieder am Flughafen Dublin verabschieden. Die Beiden flogen wieder heim. Und ich ? Ich schlug das Kapitel Irland zu und bin nach Liverpool geflogen. Endlich in Großbritannien und dann gleich in der Heimatstadt der Beatles. Ich liebe die Beatles. Deswegen habe ich auch das volle Fanprogramm mit gemacht. Ich bin im Black Taxi durch Liverpool gefahren, zu den Geburtshäusern von John, Paul, George und Ringo. Zur Penny Lane, Strawberryfields, sogar beim Grab von Father McKenzie und Eleanor Rigby sind wir gewesen. Es war echt genial! Liverpool war auch ganz anders, als erwartet. Eine Überraschung. Mit all seinen wunderschönen Gebäuden, wie zum Beispiel das Royal Liver Building.

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Ich am Steuer des Black Taxi vor dem Geburtshaus von Ringo Starr.

Aber es zog mich weiter zu einem meiner anderen Idole – Michael Palin von Monty Python. (Ich sage nur „Lumberjack“-Song) Dieser Mann ist nach einer Weltkarriere als Komiker durch die ganze Welt gereist. Er ist in 80 Tagen um die Welt und von Pol zu Pol gereist. Hat so viele Kulturen kennen gelernt und hat über dreißig Jahre lang Tagebuch geführt. Was für ein Leben! Für mich war es eine Ehre ihn zu sehen. Er ist auch ein Weltenbummler und schließlich auch von MONTY PYTHON. Ab diesem Highlight hatte ich aber keinen Plan mehr, wohin ich will, was ich tun soll, kann oder muss. Wobei wir das „muss“ gleich mal wieder streichen. Also wollte ich mir nochmal in Erinnerung rufen, warum ich eigentlich in dieses Land gekommen bin. Wie diese Faszination für Großbritannien begonnen hat. Und dann war ich ja auch schon so nah an dem Punkt und hätte mich bestimmt geärgert, wenn ich da nicht hin gefahren wäre… London. Es geht um LONDON.

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Momentan bin ich in dieser wunderschönen Hauptstadt von Großbritannien. Eine meiner ersten Handlungen hier, war zu Freddie Mercury’s Haus zu gehen. Da es mir unheimlich wichtig war. Denn durch diesen Mann hat meine Leidenschaft zur Musik, zu den Briten und diesem Land begonnen. Und dafür bin ich ihm unheimlich dankbar. Aber lange bleibe ich auch nicht in London. (Es ist wirklich noch teurer geworden in den letzten Jahren.) In wenigen Tagen werde ich nach Edinburgh fahren und da versuchen – Nein, falsch. Ich werde mir eine Wohnung und einen Job suchen.

Welchen? Keine Ahnung. In welcher Firma? Keine Ahnung. Wie lange? Keine Ahnung. Das klingt doch gut, oder? Also, seit gespannt, wie sich der Null- Plan entwickelt. Ich bin es auf jeden Fall. 😉

So viele verschiedene Ansichten

Auch die Ansichten zu den verschiedensten Dingen und Lebenssituationen unterscheiden sich in den Ländern. Die Iren reagieren generell erst mal recht entspannt bei Problemen. Denn vielleicht ist es ja gar keins. Zeitdruck? Wozu soll das denn gut sein. Viele haben hier nicht mal mehr eine Uhr um. Wenn die Leute auf den Bus warten, dann warten sie solange bis einer kommt.

Was mir aber besonders gut gefällt, was auch bei vielen der anderen Nationen zutrifft, ist die Einstellung zur Veränderung. Nachdem ich jemanden erzählt habe, dass ich momentan ein „Work and Travel“ mache, erklärte er mir, dass das genau richtig sei. Wenn du eine Idee, einen Traum hast und daran glaubst, setze sie um. Probiere es einfach aus. Wenn es nicht klappt, machst du halt was anderes. Und sollte das auch nicht funktionieren, dann suche dir wieder was Neues. Das ist ein ganz schöner Unterschied zu dem Denken der Deutschen. Wir hängen doch sehr an unseren Sicherheiten. Und ohne Statistiken oder Garantien stürzen wir uns eher ungern in was Neues. Wie sehe das auch in unserem Lebenslauf aus? Auf solche Ideen würde in Irland und anderen Ländern, gar keiner kommen. Hauptsache du bist glücklich. Aber das hat ja auch schon Farin Urlaub gesungen (ein gutes Zeichen) :

„Es ist egal was du bist. Hauptsache ist, es macht dich glücklich.“ Lied: Glücklich, vom Album „Endlich Urlaub“

Yes, ich wusste, dass ich einmal mit Ärzten-Zitaten prahlen kann. Siehst du Papa, Ärzte hören, lohnt sich. Yes! Aber vielleicht solltet ihr alle, die ihr das gerade lest, mal einen 3- wöchigen Urlaub hier machen, damit ihr versteht, was ich meine. Vielleicht übertreibe ich ja auch? (Nein, das tue ich natürlich nicht!)

Findet es einfach selber raus.

P.s.: Ich sitze gerade neben Spaniern im Hostel. Ist euch schon mal aufgefallen, dass die nie leise reden können und gerne mal hektisch oder aufbrausend reagieren? Zum Glück bin ich nicht dahin geflogen…

So viele verschiedenen Kulturen…

Ich bin stolz verkünden zu dürfen, dass ich jetzt einmal durch ganz Irland gereist bin!

Von der Hauptstadt Dublin, im Uhrzeigersinn, bis nach Belfast. Und es war und ist wirklich erstaunlich, auf wie viele verschiedene Kulturen man trifft. In Dublin ist alles bunt gemischt. Australier, Amerikaner, Japaner, Koreaner, Briten und viele mehr. Aber da gibt es zwei Nationen, die aus der Masse herausstechen – Frankreich und Deutschland.

Ich bin unter anderem auf die Insel gegangen, um Englisch zu lernen. Jetzt scheint es aber so, als wären, gerade in den kleineren Städten und Dörfer, nur Deutsche und Franzosen. Am Anfang habe ich mich noch gefreut, als ich mit anderen Deutsch sprechen konnte. Aber mit der Zeit nahm das so sehr zu, dass ich mir eine Strategie überlegen musste, um mehr Englisch sprechen zu können.

Man hört ja schon am Akzent, wer Deutsch ist. Wenn das nicht hinhaut, hört man es spätestens dann, wenn er zu ihr sagt: „Hilde, isch des schön, gell?“ Dann weiß ich Bescheid und spreche weiter Englisch. Selbst wenn die mich was fragen, versuche ich weiter Englisch zu sprechen. Bis die unvermeidliche Frage kommt: „Where do you come from?“ Äh…mhm…ich möchte die englische Sprache lernen. Also sage ich: „Poland!“   – Manchmal klappt es und manchmal nicht. Wenn nicht, dann tue ich so, als wäre es ein Scherz gewesen.

Aber zurück zu den den anderen Kulturen. Ich habe Brasilianer, Amerikaner, Japaner, Koreaner kennen gelernt, Iren natürlich auch. Dabei habe ich so viele verschiedene Eindrücke bekommen und Geschichten gehört. Gestern habe ich mich zum Beispiel mit einem Amerikaner über die Flüchtlingswelle in Europa unterhalten. In Dublin habe ich mich mit Koreanern über deutsches Bier unterhalten. Das ist wirklich eine wundervolle Erfahrung, unter anderem auch die unterschiedlichen Lebensstile zu sehen.

Aber dazu später im zweiten Teil:  „So viele verschiedene Ansichten…“

Ich als wichtiges Mitglied unserer Band "Blue Chips" im Rock N Roll Museum in Dublin

Ich als wichtiges Mitglied unserer Band „Blue Chips“ im Rock N Roll Museum in Dublin

Ring Of Kerry

Ring Of Kerry

Das wunderschöne Fischerdorf Dingle

Das wunderschöne Fischerdorf Dingle

Ich auf Inish Mor mit echten Ureinwohnern

Ich auf Inish Mor mit echten Ureinwohnern

Cliffs, Inish Mor

Cliffs, Inish Mor

I lost my Heart to Galway, nicht an ein Galway Girl.

I lost my Heart to Galway, nicht an ein Galway Girl.

Die letzte Station bevor (endlich!) meine Schwester kommt. Belfast.

Die letzte Station bevor (endlich!) meine Schwester kommt. Belfast.

Luxus zu Hause

Lasst mich euch was erzählen über den Luxus, den ihr zu Hause habt. Ihr werdet es wahrscheinlich nicht glauben, aber jeder hat ein klein wenig Luxus zu Hause.

Ich bin jetzt hier auf Tour von Dublin, rund um die Insel, bis nach Belfast. Ich habe mich bei den verschiedenen Unterkunftsarten für eine sehr günstige entschieden -das Hostel. Und ich weiss auch, dass ich da auf Vieles verzichten muss. Mein erstes Hostel in Dublin war wirklich super. Es gab Vieles kostenlos. Es war sicher und hatte mehr als hilfsbereites Personal. Leider war die Geräuschkulisse sehr laut, da der Zug, anscheinend nicht parallel, sondern durch mein Zimmer fuhr. Aber mit Oropax und nach einer Gewöhnungsphase war es in Ordnung. Also war es ein recht guter Start in die Hostelwelt. Mittlerweile bin ich in meinem fünften Hostel und jetzt weiß ich, was man zu Hause eigentlich für einen Luxus hat.

Zum Beispiel den Luxus eines eigenen Badezimmers. Denn bereits in zwei Hostels gab es nur ein Gemeinschaftsbad auf dem Flur mit ganzen zwei Toiletten und zwei Duschen für beide Geschlechter. Ich mache die Tür auf und will mir die Zähne putzen am Abend und mir kommt ein Mann entgegen mit Zeitung unterm Arm. Ich war total irritiert, ging drei Schritte rückwärts, entschuldigte mich und dachte, ich habe mich in der Tür geirrt. „Nein, das ist gemischt.“ wurde mir gesagt. Gut, das geht ja noch. Aber habt ihr auch mal festgestellt, dass Männern weniger peinlich ist, als Frauen und sie ein anderes Morgentoilettenverhalten haben? (Keine Ahnung, ob es ein Wort dafür gibt. Aber ich nenne es mal so.) Also Männer brauchen früh generell länger im Bad, weil sie was regelmäßig machen, was Frauen früh nicht machen. Die Erklärung muss reichen. Ich kann nicht mehr dazu sagen. 20150901_215859

Stellt euch jetzt bitte Folgendes vor:

Ihr müsst dringend auf Toilette, aber die zwei Toiletten sind besetzt. Ihr wartet. Was bleibt euch auch anderes übrig. Und in aller Ruhe machen die Männer ihre Morgentoilette. Und das kann lange dauern. Und die lassen sich Zeit. Und wie gesagt, die Peinlichkeitsgrenze liegt bei Männern anscheinend höher, als bei Frauen. Achtung hierbei eine amtliche Warnung! In solchen Räumen können Geräusche auftreten, die man nicht hören will!  Während ich kaum noch stehen kann, weil ich immer noch dringend muss, hört man Dinge… Das war schon nicht mehr lustig. Und wenn man selber eine hohe Empfindlichkeit in solchen Angelegenheit hat, muss man seine Hemmungen in Gemeinschaftsbädern ganz schön ablegen.

Werdet euch also bitte bewusst, was das für ein Luxus ist, allein in einem Bad sein zu können. Oder eine Badewanne! Oh man, was würde ich für eine Badewanne geben. Nicht alle 20 Sekunden den Knopf unter der Dusche drücken zu müssen, damit Wasser rauskommt. Was ein Luxus! Also ihr „Verwöhnten“ zu Hause, genießt euren Luxus. 😉

Oh Gott, oh Gott. Ich bin nominiert…

Ich war immer das Mädchen, was keiner in seiner Mannschaft haben wollte & dass beim Schulsport immer zuletzt aufgerufen wurde. Und jetzt bin ich nominiert. Was für ein Gefühl. An mein Teenager-Ich: „Es wird besser!“

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an stattstadtmädchen für die Ehre.

Meine Nominierten sind:

stattstadtmädchen

Blogs und Blöge

Hier die kommt die sehnsüchtig erwartete Beantwortung der Fragen:

  1. Wenn du deine Leben speichern könntest, um etwas konsequenzlos auszuprobieren: was wäre es? Ich würde Allen, die mich jemals mies behandelt haben und mich ausgelacht haben, in aller BUD SPENCER- Manier eine verpassen. Aber so richtig. Nicht nur denen, sondern auch jedem, der jemand anderen unrecht tut. Also wenn ich dabei bin. Oh, wirft das jetzt ein schlechtes Licht auf mich? 😉
  2. Wovor hast du Angst? Geliebten Menschen weh zu tun oder sie zu verlieren.
  3. Wovor hast du keine Angst mehr? Durch Dublin zu laufen ohne meine Tasche krampfhaft festzuhalten.
  4. Bist du glücklich? Ja, ich bin glücklich. Glücklich, dass ich einen großen Schritt gewagt habe.
  5. Welches Poster hing in deinem Kinderzimmer? BELA B., Elvis und Queen- oh Gott, wie das klingt. Ich bin aber erst Mitte 20. Wirklich!
  6. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Ich musste immer mal Sachen in der Schule schreiben, die die Anderen öfter komisch fanden.

    Kurze Anekdote: Meine erste Klassenlehrerin auf dem Gymnasium ( ich möchte hier keine Namen nennen, Frau K.!) fand irgendwann, dass meine Klassenkameraden zu viel lachten, wenn ich meine Sachen vorlaß. Ich sei zu komisch und es würde mich beim Abitur nicht weiter bringen. Ich sollte das doch ablegen. Seitdem habe ich nicht mehr so gern geschrieben. Bis ich mir irgendwann dachte. Ach, vergiss Frau K. und schreibe! Heinz Ehrhardt schrieb auch komisch. Also hört nicht immer auf eure Lehrer.

  7. Android oder Iphone? Wahrscheinlich Iphone, aber ich habe Android.
  8. Was ist deine erste Erinnerung? Ich glaube die, bei der ich versucht habe, bei einer großen aufblasbaren Spielzeugrolle an die bunten Bälle, die sich innen befanden, ran zukommen. Meine Schwester ist damals fast verzweifelt. Anscheinend habe ich das Spielzeug nicht begriffen.
  9. Auf welchen Luxus kannst du verzichten?Ein fettes Auto. So ein kleiner Mini tut es auch. 😉
  10. Was kannst du deiner Meinung nach besonders gut? Leute zum Lachen bringen und Witze machen. Hey,…kann man damit eigentlich Geld verdienen…? 😉
  11. Für welche Momente, Erfahrungen oder Menschen bin ich heute besonders dankbar?Das ist schwierig. Ich bin stets dankbar für eine wundervolle, starke und liebevolle Familie, wie ich sie habe. Yeah…wir sind echt super!

    Und für Menschen, die mich trotzdem lieben, auch wenn ich mal meine fünf Minuten habe, die gerne mal eine halbe Stunde dauern.

    Und ich bin sehr dankbar für die Erfahrung, dass man wahre Freunde manchmal erst später findet. Diese dann aber für ewig behält.

Meine Fragen:

  1. Würdet ihr gerne mal für einen Tag euer Ich neu kreieren?
  2. Hund oder Katze?
  3. Ihr sollt einen Reiseführer schreiben. Für welches Land schreibt ihr?
  4. Wer ist ein Vorbild für euch?
  5. Welches Konzert war das Beste, was ihr je hattet?
  6. Wenn Ihr in die Rolle eines Dichters oder Schriftstellers schlüpfen solltet, welcher/ welche wäre das?
  7. Ihr fahrt in den Urlaub. Lieber ins sonnige Italien oder ins mystische Island?
  8. Seit ihr Handy-süchtig oder könntet ihr mehrere Tage ohne euer Smartphone leben?
  9. Was war/oder ist eure Lieblingsserie?
  10. Einmal um die Welt und all euer Geld ausgeben oder Haus, Familie, Hund und Erspartes?
  11. Welcher Hammer- Song motiviert euch immer, egal in welcher Lage ihr seit?